Startseite
Trainer-Software Individualtaktik Die Viererkette Gruppentaktik Mannschafts-Taktik Spielanalyse Artikelübersicht Zurück zum Inhalt Seite drucken

Spielanalyse



Das Buch zur Homepage Das 2. Buch zur Homepage Buch: Pressing mit System Buch: Spielsysteme Buch: Konter im Fußball Buch: E/D-Jugendtraining Trainershop Über mich Kontakt Impressum
Interessante Links

sonstige Links
















Spielanalyse

Vorwort 12/2011

Dieser Artikel soll für alle Jugend- und Seniorentrainer einen Leitfaden darstellen, mit dem der Trainer seine Mannschaft und die einzelnen Spieler bewerten lernt.
Ohne eine solche fundierte Spielanalyse und Spieleranalyse ist es dem Trainer nicht möglich, die optimale Leistung aus seiner Mannschaft zu holen
Es bedarf einer nicht zu unterschätzenden mentalen Leistung diese Bewertungen objektiv und unter Berücksichtigung aller möglichen Faktoren zu erstellen.
Hierbei fließen die individualtaktischen Spielerleistungen, die gruppentaktischen Spielerleistungen und die mannschaftstaktischen Leistungen gleichermaßen in die Bewertung der Spieler, wie auch in die Bewertung der Mannschaft ein.
Denn alle drei Bewertungsfaktoren müssen analysiert werden, um eine objektive Bewertung der einzelnen Spieler und der Mannschaft zu erhalten.
Wir haben eine kostengünstige, effektive Analysesoftware entwickelt, mit der mögliche Schwachstellen einer Mannschaft und/oder der Spieler aufgezeigt werden.

Die Ergebnisse dieser Analyse zeigen dem Trainer neue Trainingsfelder auf und führen zu einer wesentlichen Verbesserung der einzelnen Spieler und der Mannschaft.

zur Software Spielanalyse 1.0 >>>

Zusätzlich beschäftigen wir und in unserem Buch"Taktiktraining im Jugendfußball2" ausführlich mit dem Thema Spielanalyse im Jugendbereicj!

Analysesoftware

Eine ordentliche Analyse der Mannschaft und der Spieler gehört mittlerweile fest zur Vorbereitung auf kommende Spiele und ist wichtig sowohl für die Verbesserung der einzelnen Spieler als auch für die Entwicklung neuer Spieltaktiken.
Mittlerweile gibt es Anbieter von Analysesoftware, die wir hier nicht vorstellen, da die Anschaffungskosten für diese Software für die meisten Trainer viel zu kostenintensiv ist.

Studien zu Realisierungs- und Merkfähigkeit haben ergeben, dass Profitrainer nur Rund 30 Prozent der "key-factors" erkannten und wiedergeben konnten.
Im Amateurbereich wird dieser Wert sicher noch kleiner sein, zumal im Rahmen der Trainerausbildung nur ungenügend auf das Thema Spielbeobachtung und Analyse eingegeangen wird.
Als Hilfestellung hierzu dient unsere entwickelte Software.

Die Spieleranalyse

Hier geht es nicht darum, was ein Spieler leisten kann, sondern was er tatsächlich im Spiel geleistet hat. In der Praxis sieht man häufig, dass vermeidlich gute Spieler mit einer an diesem Tag schlechten Leistung nicht ausgewechselt werden, jedoch schwächere Spieler mit besseren Leistungen. Dies gilt es zu vermeiden.
Die Analyse des einzelnen Spielers ist im Besonderen vom Verhalten der Mitspieler und des Anforderungsprofils seiner Position abhängig. Hinzu kommen Anforderungen die der Trainer an ihn stellt und das Verhalten der gegnerischen Mannschaft.
Grundsätzlich ist jedoch als erstes die individualtaktische Leistung des Spielers zu bewerten.
1.Individualtaktikische Leistung
Mit Individualtaktik wird das zielgerichtete Verhalten der einzelnen Spieler in den Angriffs- und Abwehrsituationen bezeichnet.
Leitgedanke ist dabei, dass alle Spieler eine variabel verfügbare Fußballtechnik und eine gute Kondition erwerben. Das Training zielt darauf ab, die technischen Fertigkeiten spielgerecht einzusetzen.

Dies bedeutet, dass der Trainer den konditionellen Zustand seines Spielers (hier besonders Schnelligkeit, Ausdauer und Beweglichkeit) überprüfen muss und gleichzeitig den technischen Zustand. Hinzu kommen noch seine mentalen Fähigkeiten, wie z.B. Übersicht im Spiel, Selbstbewusstsein, Einsatzwille, schnelle Entscheidungsfindung usw.

-konditionelle Leistung im Spiel
-technische Leistung im Spiel
Hier gehen folgende Faktoren in die Bewertung ein:
Ballannahme, Ballkontrolle und Ballweitergabe in Drucksituationen.
Diese grundtechnischen Fähigkeiten sollten im Spiel umgesetzt werden um hier unnötige Ballverluste zu vermeiden und gruppentaktische- sowie mannschaftstaktische Maßnahmen einzuleiten oder nicht zu unterbrechen.
Kopfballspiel ab der D-Jugend
Auch das Kopfballspiel sollte ab der D-Jugend beherrscht werden und fließt damit auch in die Analyse ein. Hier im Besonderen die richtige Ausführung und die Genauigkeit der Kopfbälle.
Variantenreiches und erfolgreiches Dribbling
Ein variantenreiches und oder erfolgreiches Dribblingverhalten ist einer der wichtigsten Faktoren in der Technikanalyse. Hierdurch können Überzahlsituationen geschaffen werden oder Torerfolge eingeleitet werden.
Schusstechnik
Die Qualität der Torschüsse und der weiteren Pässe werden hier betrachtet.
1 gegen 1 im Angriffsverhalten
1 gegen 1 im Abwehrverhalten
Das Verhalten in den einzelnen Spielfeldzonen

usw.
Es folgen dann die gruppen-u. mannschafttaktischen Leistungen.

Wie sollte eine Analyse aussehen?

Eine professionelle Analyse beinhaltet die Aufnahme und Auswertung von quantitativen und qualitativen Daten.
Mithilfe dieser Daten, können die individualtaktischen,-gruppentaktischen- und mannschaftstaktischen Fehler einer Mannschaft offengelegt werden.


Folgendes Beispiel erläutert dieses:

Ein Trainer stellt einen Spieler auf die Position der Sechs auf. Dieser soll im Besonderen für den Spielaufbau tätig sein. Nach dem Spiel zeigt sich, dass dieser Spieler kaum Ballkontakte hatte und wenig für den Spielaufbau getan hat.

Ohne eine Analyse wird der Trainer die Leistung dieses Spielers sicherlich nicht als gut bewerten.

Also,ohne Berücksichtigung der gruppentaktischen und mannschaftstaktischen Verhaltensweisen der Mitspieler, würde man zum Schluss kommen, dass dieser Spieler keine gute Leistung absolviert hat. Betrachtet man nun den gruppentaktischen Aspekt, so sieht man in unserem Beispiel, dass die Abwehr eine Art „Kick and Rush“ Fußball gespielt hat ( Dies erkennt man in der Analyse u.a. an dem quantitativen Daten, hier: Befreiungsschläge ohne Druck). Dies bedeutet, dass die Bälle nicht geordnet durch die eigenen Reihen gelaufen sind, sondern nach vorne geschlagen wurden. Somit wurde der Sechser bei eigenem Ballbesitz immer überspielt.
Aus diesem Zusammenhang lässt sich erklären, warum der Sechser so wenig Ballbesitz hatte und nichts für den Spielaufbau gemacht hat.

weiter Informationen finden Sie hier>>>

zur Spielanalysesoftware >>>

Counter