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Das 4-4-2

Es gibt mehrere Varianten des 4-4-2 Systems von denen hier 2 dargestellt und aus meiner Sicht bewertet werden. Sicher gibt es auch viele andere Interpretationen der einzelnen Systeme. Auch hier sollte noch einmal gesagt werden, dass das System abhängig ist von den Fähigkeiten der einzelnen Spieler und dem bevorstehenden Spiel bzw. Gegnern.
Beide Systeme sind Systeme mit offensiven Außenverteidigern.

Die Auswahl an Spielern bestimmt das System!

Für das 4-4-2 benötigt man schnelle und quirlige Außenverteidiger. Die Innenverteidiger müssen schnell und kopfballstark sein, um lange Bälle entweder im Luft- oder im Laufduell gewinnen zu können. Alle Mittelfeldspieler sollten laufstark sein, dazu passsicher sein und eine schnelle Auffassungsgabe besitzen. Die offensiven Mittelfeldspieler müssen gut im Dribbling und auch besonders schnell sein. Die Stürmer sollten schnell und zweikampfstark sein.

Das 4-2-2-2

Das 4-2-2-2-System besteht aus einer Viererkette, zwei defensiven Mittelfeldspielern (Doppelsechs), zwei offensive Mittelfeldspielern und 2 Stürmern. oder anders gesagt:
Verschiebt man den offensiven Mittelfeldspieler vom 4-2-3-1 nach vorne erhält man das 4-2-2-2. Aber wirklich nur auf dem Papier. Denn diese eine Veränderung hat gravierende Folgen für das System:
- durch den Verlust des zentralen offensiven Mittelfeldspieler geht auch diese Anspielstation verloren.
- um hier zentral anspielbar zu sein rücken die beiden verbliebenen Mittelfelspieler zwangsläufig von den Außenpositionen etwas nach Innen. D.h. Die Außen vom 4-2-3-1 gehen verloren. ----Oder man verzichtet auf die zentrale Anspielstation und versucht wie z.B. der HSV 2009/2010 das Spiel über außen zu machen.Das Mittelfeld verliert im Vergleich zum 4-2-3-1 seine extreme Kompaktheit
Dieses System wird häufig gespielt, wenn der Trainer nicht über die schnellen Außenspieler die für das 4-2-3-1 benötigt werden verfügt. Von der Ausrichtung halte ich beide Systeme für gleichwertig.

Das 4-1-2-1-2 (4-4-2 mit Raute)

Dieses häufig gespielte System ist aus meiner Sicht erst ab der B-Jugend zu empfehlen. Der Grund hierfür liegt unter anderem an der Position des Sechsers. Da die moderne Doppelsechs schon mit extremer Laufarbeit verbunden ist, bedeutet dies für den einzigen Sechser eine kaum lösbare Aufgabe. Dieses habe ich bei einigen Jugendmannschaften die dieses System praktizieren feststellen müssen. Eine andere Interpretation des Sechsers kann hier Abhilfe schaffen. Des weiteren ist die räumliche Aufteilung ( also nicht nur defensive und offensive Mittelfeldspieler ) schwer an die Jugendlichen zu vermitteln. Wer hier andere Erfahrungen gemacht hat kann diese gerne im Forum schildern .

weitere Erläterungen und Übungen

Eine ausführliche Abhandlung des Themas finden Sie hier>>>

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